24. Kapitel – Möhrenkuchen

Anatol und Elie rumoren nun schon seit geraumer Zeit in der Küche. Ich soll sie nicht stören und wurde sogar der Küche verwiesen. Ungeduldig klopfe ich an die Tür: „Kann ich kurz reinkommen?“

„Noch nicht!“ knurrt Anatol durch die geschlossene Tür. „Aber gleich darfst Du rein und Photos machen. Schließlich soll das ja alles in den Blog.“

Ich bereite die Kamera vor, und darf nun endlich in die Küche.

IMG_1607Dort sehe ich die Butler inmitten eines Sammelsuriums von Zutaten, Töpfen, Tiegeln und Rezepten. Was soll das denn nur geben?

Elie ruft fröhlich: „Juhu, wir backen einen Möhrenkuchen!“ Ich bin sehr überrascht. Möhrenkuchen finde ich zwar unglaublich lecker, aber ich habe mich bisher an so etwas noch nie herangetraut.

Die beiden Butler haben aber offenbar keinerlei Hemmungen und sind mitten im Backen.

Aber woher haben sie das Rezept? Ich selbst besitze nämlich keines für Möhrenkuchen!

IMG_1610Stolz zeigt Anatol mir das Rezept. Es kommt von totallyveg und handelt sich um einen vollkommen veganen Möhrenkuchen! Ich bin begeistert. Laut Anatol ist es einfach das beste Rezept für Möhrenkuchen überhaupt!

Was brauchen die Butler für den Möhrenkuchen?

Hier sind die Zutaten, die die beiden auch schon vorbereitet haben:

200 g Dinkelvollkornmehl
180 g Zucker
1 Packung Vanillezucker
1 TL Natron
1 TL Backpulver
1 TL Zimt
1/2 TL Salz
150 – 200 g geriebene Möhren
200 g Soja-Joghurt Natur
100 ml Sonnenblumenöl

Und hier die Photos vom Backen – Ihr könnt das ganz leicht nachmachen (aber bitte nur in Anwesenheit der Eltern!)

Als erstes werden die trockenen Zutaten (Mehl, Zucker, Vanillezucker, Zimt, Natron, Backpulver, Salz) genau abgewogen, in einer Backschüssel gut verrührt und dann beiseitegestellt.

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Dann müssen die Möhren gerieben werden (lieber etwas mehr als zu wenig – Anatol nimmt gut 200g geriebene Möhre!). Dazu kommen die Soja-Joghurts und das Öl. Diese feuchten Zutaten solltet Ihr in eine ordentlich große Schüssel tun, auf keinen Fall in eine zu kleine, und sie dann vorsichtig verrühren.

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Schließlich wird das Mehl, der Zucker etc. aus der vorhin beiseite gestellten Schüssel in die Schüssel mit den Möhren, dem Joghurt und dem Öl gegeben (am besten in drei Schritten), und sehr vorsichtig per Hand verrührt (auf keinen Fall mit einem Rührer!), bis es eine einheitliche Masse ist.

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Diese wird dann in eine mit Sonnenblumenöl eingefettete Backform gegeben; Anatol und Elie nehmen hier eine 24er Form:

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Das Ganze kommt dann für etwa 30 – 35 Minuten in den auf 180°C vorgeheizten Ofen.

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Wenn der Kuchen fertig gebacken ist, sieht er so aus. Aber er ist noch nicht „ganz fertig“!

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Jetzt kommt nämlich das i-Tüpfelchen (und es ist wichtig – also bitte nicht weglassen!): der Zitronenzuckerguss:

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Dieser wird mit Puderzucker und etwas Zitronensaft angerührt und dann auf den Kuchen gepinselt (das geht auch mit einem Esslöffel – man braucht keinen Pinsel dafür).

Der Kuchen sieht dann bald so aus:

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Er ist nämlich so saftig, locker und leicht und schmeckt so gut, dass er immer sehr schnell gegessen wird! Da er ganz vegan ist, musste kein Tier für die Zutaten leiden. Anatol und Elie ist das sehr wichtig – und mir auch.

Wir wünschen Euch guten Appetit !

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