14. Kapitel – Elie kommt zurück

Tagebucheintrag vom 19. Oktober 2013

Elie hat sich so weit erholt, dass er morgen mit dem Drachenflieger zurück zu uns reisen darf. Als Anatol das hört, überschlägt er sich vor Freude regelrecht! Nun ist er sehr aufgeregt und will sofort alles für Elies Rückkehr vorbereiten.

Als erstes müssen wir auf den Markt: schließlich soll es morgen ein Festessen für den kleinen Dino-Kumpel geben! Anatol überwacht den Einkauf mit Argusaugen:

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Am Abend will Anatol ein ganz besonders leckeres Apfelkompott für Elie vorbereiten. Hier hat er alles zusammengestellt, um gleich mit dem Kochen loszulegen:

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Gerade hat er angefangen, die Äpfelchen zu schälen, kleinzuschneiden und in den Schmortopf zu geben. Dazu kommt etwas Weisswein, Zucker und Zimt. Und dann muss es eine Weile schmoren.

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Das ist der Moment, in dem Anatol etwas langweilig wird …  Zudem hat er auch solchen Durst – und dann ist da ja der gute Weisswein… Und so …

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… nimmt das Unglück seinen Lauf – bzw. der Wein nimmt seinen Lauf: direkt in Anatols Mäulchen hinein.

Ich höre aus der Küche ein lautes RRRRRUMMMMS – sofort komme ich angerannt, und sehe dies:

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Einen nicht mehr zurechnungsfähigen Butler! Und das Apfelkompott ist ihm auch angeschmort:

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Anatol ist für heute außer Gefecht. Ich kann ihn nur noch in sein Nestchen legen, ansprechbar ist er nicht mehr. Kein Wunder – Dinosaurier vertragen keinen Alkohol!

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Ich werde wohl morgen ein ernstes Wort mit meinem Butler reden müssen.

Tagebucheintrag vom 20. Oktober 2013

Ich hätte Anatol heute früh sicher eine Standpauke gehalten, wegen des gestrigen Alkoholexzesses. Nur ging es Anatol so schlecht, dass ich es nicht über mich gebracht habe, ihn auch noch auszuschimpfen. Der arme Butler konnte nur noch wimmern „Ich tus nie wieder, nie wieder, nie wieder … mir geht es ja soooooo schlecht!“.

Nach einer Kopfschmerztablette und sehr viel Fencheltee geht es ihm zumindest so gut, dass er aufstehen und etwas Toastbrot mit Butter essen kann.

Ich lasse Anatol am Nachmittag ein Weilchen allein zu Haus (dass er weitere Dummheiten anstellt, ist in seinem Zustand ausgeschlossen) und gehe einmal selbst in den Park.

Nach meinem Sonntagsspaziergang ist es Zeit, langsam zum Dino-Flugplatz zu gehen. Ich hole Anatol von zu Hause ab, und stelle voller Freude fest, dass er wieder ganz der Alte ist. Später bemerke ich, dass er sich an meinem Alka-Seltzer-Vorrat zu schaffen gemacht und diesen erheblich dezimiert hat.

Nun ist es 17 Uhr. Um 17 Uhr 30 soll Elie landen… Anatol ist schon vorausgelaufen und steht am Rollfeld – dieses ist mittlerweile sogar asphaltiert worden: Offenbar hat der Drachenflugdienst expandiert.

Der Drachenflieger schießt aus den Wolken hervor und setzt zum Landeanflug an. Ich muss Anatol die Ohren zuhalten, der Motorenlärm ist ohrenbetäubend.

Schließlich steht das Flugzeug vor uns auf der Landebahn. Die Gangway klappt herunter, und viele kleine Dinos mit ihren Reiseköfferchen steigen aus. Wo ist Elie denn nur?

Da! Als letzter Passagier kommt er die Gangway herunter. Schüchtern blinzelt er zu uns herüber, als er unten auf dem Rollfeld steht. Anatol kann nun nichts mehr halten. Er reisst sich los, springt über die Absperrung und rennt so schnell er nur kann auf Elie zu:

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Weitere Worte erübrigen sich.

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