8. Kapitel – Friedensgespräche

Tagebucheintrag vom 13. Oktober 2013

Anatol hat lange mit Edouard telephoniert. Gerade erst legt er auf. Sein Gesichtchen glüht – soviele spannende Dinge hatten sie sich zu erzählen. Ja – es geht um die Brontosaurier-Bande, die unsere armen Stegos vor ein paar Tagen in Angst und Schrecken versetzt hat!

Die junge Brontosaurier-Dame mit dem schönen Namen Selma, die dafür gesorgt hatte, dass ihr Bruder und seine Kumpels die ganze geraubte Beute zurückgeben, hat ihre Jungs offenbar gut im Griff – allen voran ihren Bruder, den Anführer der Bronto-Bande. Selbiger hat sich nämlich heute morgen recht zerknirscht bei Edouard gemeldet. Es täte ihm sehr leid, was er und seine Kumpels da getan hätten. Sie seien auf die vielen schönen Sachen der Stegos neidisch gewesen, und vor allem auf den Park im Stego-Viertel.

Edouard hat gemeint, der Park sei doch für alle da. Wenn sie jetzt friedlich sein wollten, könnten die Brontos einfach dort auch hinkommen und auf dem tollen Baum mit „abhängen“. Voraussetzung sei allerdings, dass keine illegalen Substanzen (Edouard hat manchmal eine etwas gestelzte Ausdrucksweise) mitgebracht würden, und dass sich alle vertragen und freundlich miteinander umgehen.

Das fand der Bronto einen guten Vorschlag. Er spricht jetzt mit seinen Kumpels darüber, und es wird dann ganz sicher ein Treffen mit beiden Grüppchen geben. Allerdings wird Selma dabei als Mediatorin fungieren – nicht, dass die Emotionen doch noch mal hochkochen und es wieder Ärger gibt.

Anatol war sehr aufgeregt und hat jetzt doch ein bisschen Bammel. Vor den Bronto-Jungs hat er schon noch Angst – der schwarze Ritter!

Tagebucheintrag vom 14. Oktober 2013

Auf dem Rückweg von der Arbeit (es wurde schon langsam dunkel) bin ich durch den Park gefahren. Und was hab ich da gesehen? Am Stego-Baum: die ganze Stego-Bande und die Brontos, friedlich vereint, mit Kerzchen, Klampfe, Waldmeisterbowle (wo sie die im Oktober herhaben – keine Ahnung!) und Knabberzeug. Anatol war noch nicht wieder dabei, er kann frühestens morgen rausgehen, da er noch nicht so ganz genesen ist von seiner Grippe. Er hat den Kumpels aber gefehlt, und sie wollen, dass er schnell gesund wird und wieder mit dabei sein kann.

Die Dinos so fröhlich und entspannt zusammensitzen zu sehen – das hat mich eben sehr glücklich gemacht.

Hier gehts weiter zum 9. Kapitel

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